Feedback ist wichtig. In jeder Branche. Man sollte sich mit einem Produkt auseinandersetzen, sowohl der Kunde als auch der Dienstleister. Im Restaurant wird man auch gefragt, ob das Essen denn auch geschmeckt hat. Bei positivem Feedback weiss der Anbieter, dass er seine Arbeit gut gemacht hat. Bei Kritik hat er die Möglichkeit zu reagieren und es beim nächsten Mal für den neuen Kunden/Gast besser zu machen. Zumindest sollte seine Reaktion so aussehen. In der Hotellerie ist es häufig so, dass die Mitarbeiter und Gäste zwar im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie stehen, die Beteiligten aber davon häufig nichts merken. Seitdem die Gäste in den unzähligen Bewertungsportalen ihre Meinung öffentlich kundtun können, nimmt die Auseinandersetzung mit den Kritiken allerdings zum Glück zu.
Mit ‘trivago’ getaggte Artikel
Wie war der Strand? Wie das Essen? Auf Hotelportalen wird hemmungslos gemeckert oder überschwänglich gelobt. Doch ein Test von stern.de zeigt, wie leicht sich Bewertungen steuern lassen.
Zwei Paare, eine Nacht und ein Hotel: Das eine Paar checkt begeistert aus, das andere zieht betrübt von dannen. Frust und Lob lassen beide im Internet auf einem Hotelbewertungsportal ab. User Gerd bezeichnet das Waschbecken als “sehr verkeimt”. Userin Kirsten lobt die Sauberkeit als “einwandfrei”. Beide waren mit ihren Partnern in der gleichen Nacht im Oktober 2009 zu Gast im Motel One am Alexanderplatz in Berlin. Was stimmt denn nun? Gut möglich, dass in einem anderen Stockwerk der gründlichere Zimmerservice zu Gange war. Oder aber Kirsten achtet nicht so genau wie Gerd auf die Sauberkeit. Schnell wird klar: Hotelbewertungen sind stets subjektiv – und nicht selten deutlich drastischer. “Eine reine Bruchbude”, “Nicht Paradies, sondern Hölle” und “Kakerlaken tummeln sich am Boden” liest man, wenn Urlaubserfahrungen rund um das Mittelmeer verarbeitet werden. Allerdings: Hotelbewertungen lassen sich spielend leicht fälschen – wie ein Test von stern.de zeigt.
