Ich bin nun seit einigen Monaten im Hotel Landgut Horn. Hier lerne ich die Bereiche Restaurant/Service und Küche. Diese Auflagen muss ich laut Ausbildungsrahmenplan durchlaufen haben, um zu den Prüfungen zugelassen zu werden. Das Landgut Horn ist ein klassisches Hotel im Landhausstil, im Bremer Stadtteil Horn-Lehe. Anfangs war ich so fürchterlich aufgeregt, es war alles so neu für mich. Ich hatte wirklich bisschen Bammel, ob ich mich dort gut einleben werde, ob ich mich mit den neuen Kollegen ebenfalls so gut verstehen kann, wie bei prizeotel und ganz wichtig, ich fragte mich, wie werde ich mich im Restaurant beim Service anstellen? Schließlich sind das alles ganz neue Aufgaben für mich.
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Bald ist es soweit, innerhalb von wenigen Wochen bin ich ausgelernte Hotelfachfrau…wenn ich natürlich die Abschlussprüfungen bestehe. Mittlerweile lerne ich so oft es mir möglich ist. Nach oder vor der Arbeit, in meiner Freizeit oder wie jetzt in meinem LETZTEN Schulblock in den Pausen mit meinen Klassenkameraden. Wir lernen momentan in diesem letzten Schulblock, wie man ein vernünftiges Verkaufsgespräch oder ein Reklamationsgespräch führt. Natürlich wiederholen wir auch einige Themen aus dem ersten Schuljahr, die etwas eingerostet sind. Naja, trotzdem leide ich leider unter Prüfungsangst. Und durch dieses ganze Wiederholen und Lernen wird es natürlich nicht besser, weil ich auch noch so viel vor mir habe. Bis dahin habe ich noch so einiges zu lernen. Also heißt es für mich, Zähne zusammen beißen und Daumen drücken!
Fleisch schmeckt den Deutschen vorzüglich. Ob Rinderwahnsinn, Gammelfleisch oder resistente Keime – die Deutschen lassen sich den Appetit auf Steak und Schnitzel nicht verderben. Durchschnittlich 1.094 Tiere verzehrt jeder Bürger in seinem Leben. Pro Jahr sind das im Schnitt rund 60 Kilogramm. Das gilt übrigens auch für mich, ich bin ein großer Fleischliebhaber. Fleisch ist für mich auch seit neuestem allgegenwärtig, da dieses komplexe und schmackhafte Thema für die Prüfungen relevant ist.
Wie auch meine Kollegin Ioana trieb es mich in ein italienisches Restaurant in Bremen. Nach einem langen Shoppingtag in der Waterfront mit einer guten Freundin war das Loui&Jules – la pizza unser Ziel am Abend. Einige Tage vorher hatte ich online einen Tisch für zwei Personen bestellt und bekam auch sofort eine Bestätigungsmail. Mit der Straßenbahn ging es ins Viertel. Ich selber muss zugeben, dass ich den Stadtteil Bremens bisher auch nur vom durchfahren kannte. Da wir aber tieeeeee..rischen Hunger hatten, hieß es für uns: Aussteigen und rein ins Viertel. Ich kann nur jedem, der Bremen besucht, empfehlen, ins Viertel zu fahren. Es ist wirklich sehr schön und interessant dort.
„Kartoffeln gehören in Keller“, diesen Spruch hat mein Großvater immer zu mir gesagt, wenn wir zusammen am Tisch gesessen haben. Dies hat mein Leben bzw. Essverhalten beeinflusst und man könnte sagen, dass Fleisch mein Gemüse geworden ist.
Am Wochenende hatten wir Gäste im prizeotel Bremen-City, die mich nach einem Restaurant-Tipp gefragt haben. Und wie könnte es anders sein, ich fragte sie, ob sie gerne Fleisch essen. Dann habe ihnen das Restaurant Panthera Rodizio am Willy-Brandt-Platz in Bremen empfohlen. Als sie zurückkamen, waren sie sehr begeistert von dem Essen in dem Restaurant. „Das war ein sehr guter Tipp“, sagten die Gäste.





