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Tod der Cimex lectularius!

Ausgewachsen sind diese kleinen Tierchen gerade einmal zwischen 3,8 und 5,5 Millimeter groß. Behaart und rotbraun. Die Rede ist von Bettwanzen. Sie sind nachtaktive Blutsauger, suchen ihre Nahrung bei Menschen und Tieren und halten sich tagsüber in ihren trockenen, spaltenförmigen Verstecken auf. Bis zu 40 Wochen können Bettwanzen ohne Nahrung auskommen. Wenn sie ein Opfer entdeckt haben, dann beginnen sie tatsächlich mit einer Art sozialem Verhalten, in dem sie ihre Artgenossen mit Geruchsstoffen gegenseitig anlocken. Bei Beunruhigung erzeugen sie dagegen ein so genanntes “Alarm-Pheromon”, woraufhin sich die Gruppe fluchtartig und im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Staub macht.

Doch egal wie klein, wie klug oder wie sozial die Cimex lectularius auch ist: Wir hatten bisher keine und wollen auch keine Bettwanzen bei uns im Hotel. Und damit das auch weiterhin so bleibt und unsere Gäste einen geruhsamen Schlaf haben, informierten sich alle Mitarbeiter über Präventivmaßnahmen gegen die kleinen unangenehmen Sauger. Dafür kam extra ein Experte der Firma Rentokil ins Haus. Wir wollen nämlich gewappnet sein, in der vergangenen Zeit hörte man ja in den Medien desöftern von Bettwanzen in Hotelbetten. Was sind die Ursachen, wie erkennt man Bettwanzen und welche typischen Verstecke haben diese kleinen Mistviecher? All diese Themen wurden angesprochen und falls sich ein Cimex lectularius doch bei uns verirren sollte: Wir sind bereit zum Kampf!



Fotos: prizotel, US-Center for Disease Control and Prevention

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