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prizeotel auf Wissensmission bei QUEST

Ab in den Westerwald!

Zum Glück wurden wir vorgewarnt: Die Grube Louise ist eben wirklich nichts für Warmduscher! Wortwörtlich, könnte man fast sagen. Hat doch Yves, unser Team Captain für prizeotel Hamburg-City, gleich zu Beginn am eigenen Leib erfahren müssen, was es heißt „den Kopf gewaschen zu bekommen“ – Ok, zur Aufklärung: Yves wollte mal eben seine Haarpracht im Waschbecken waschen (Kurzhaarfrisur – nix Wildes also) und hat sich dabei aber mal so richtig erschrocken, wie eiskalt das Wasser war. Tolle Aussichten, dachten wir uns so.

Allerdings hatten wir Mädels Glück – die Dusche auf unserer Seite des tollen Hauses im Hundertwasser-Stil blubberte mit wohlig warmem Wasser. Man muss aber wirklich sagen, dass wir am Anreise-Abend die Idylle, in der wir den ersten Schritt auf dem Weg zum „Systematischen Coach und Berater“ absolvieren sollten, gar nicht wirklich zu schätzen wussten, was nicht zuletzt auch an der recht gruseligen Waldamtosphäre lag.

Ja, Stadtkinder eben – da raschelt was im Busch und gleich denken wir an Blair Witch Project. Wir haben es nichtsdestotrotz geschafft, unsere Zimmer zu beziehen – die wirklich ganz ausgefallen sind – und im Entengang und etwas mulmigem Gefühl in der Dunkelheit die Gegend zu erkunden. Am nächsten Morgen – nach einem traumhaften Schlaf auf den riesigen Betten – ging es dann los mit einem gemeinsamen Frühstück.

Erste Kontakte zu den anderen Teilnehmern wurden geknüpft und schnell war klar, dass hier wahnsinnig viele Welten aufeinander treffen. In verschiedensten Methoden hat Philipp Jung vom Quest Team uns dann in das Thema „Coaching“ eingeführt. Auch erste Versuche, sich gegenseitig zu coachen, trafen auf Begeisterung im Seminar-Team – vor allem, da wir uns so alle besonders schnell kennengelernt haben. Mit 15 Teilnehmern waren wir auch richtig gut besetzt.

Platz für Entfaltung und Freiraum ist in der Grube Louise jedoch für jeden mehr als genug. So haben wir dann auch kurzer Hand das ein oder andere Gespräch nach draußen verlagert, um die frische Waldluft zu genießen. Und am Abend dann natürlich auch das ein oder andere kühle Bierchen. Das war auch ziemlich nötig nach „Wellfit“ mit Tina. Sportliche Betätigung stand nämlich auch auf dem Programm – und zwar immer morgens (vor dem Frühstück!) und abends und auch zwischendrin mal kurz zum Auflockern. Immerhin haben wir alle gemeinsam ganz schön gebarmt – das erhöht ja schließlich auch den Teamgeist!

Wer viel Sport macht, muss natürlich auch gut essen. Dafür sorgte Hans mit seiner Familie – vielen Dank noch einmal an dieser Stelle für die tolle Versorgung über drei spannende Tage. Da das Quest Team grundsätzlich mit verschiedenen Kompetenzpartnern die sogenannten Werkstätten (Module der Coaching Ausbildung) noch erweitert, konnten wir auch Thomas Christaller kennenlernen. In einem Ausflug in die Neurobiologie haben wir menschliche Verhaltensweisen analysiert und gelernt, wie man sich am besten auf das Coaching vorbereitet und in seinen Coachingpartner einfühlt.

Mit neuen Erkenntnissen ging es dann am zweiten Tag außerdem in viele weitere Fallbeispiele und praktische Darstellungen. Das tolle Wetter ermöglichte uns dann ein gemütliches Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und den verschiedensten Geschichten aus jeder Branche. Besonders die letzte sportliche Einheit am Morgen von Tag 3 haben alle noch einmal richtig genossen :) Wahrscheinlich lag das eher an den leckeren Gerüchen, die aus der Küche zu uns rüber schwappten und somit die beste Motivation waren.

Vorher gab’s aber noch ein abschließendes Gruppenfoto und natürlich für jeden von uns die Teilnahmebescheinigung. Wir sind alle schon sehr gespannt auf Modul 2 – die Konfliktwerkstatt, die uns dann im Mai erwartet. Wenn es wieder heißt: Ab in den Westerwald…

 

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