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Bremen Tourismus, zweitbestes Ergebnis seit Aufzeichnung der Übernachtungszahlen

Herzlichen Glückwunsch und ein DANKE SCHÖN an die tolle Arbeit der BTZ – Bremer Tourismuszentrale, den Damen und Herren um BTZ-Chef Peter Siemering.  Es ist der BTZ gelungen trotz der Krise, die eingebrochenen Segmente durch neue Gäste zu kompensieren.  Speziell das Auslandsgeschäft zieht an, was wir auch deutlich im prizeotel merken.  Weiter so mit der tollen Arbeit, prizeotel freut sich auf noch mehr individuelle Geschäfts- und Städtereisende…und daher fällt der Beitrag bei uns in die Kategorie “Daumen hoch”, oder besser “WHAT’S HOT”…

Videointerview von Peter Siemering, einfach anklicken

Die Finnen lieben Bremen

Der typische Bremen-Tourist ist 44 Jahre alt, kommt aus Deutschland und gibt im Durchschnitt 45 Euro am Tag ohne Übernachtung aus. Das ergab die Gästebefragung der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ). Geschäftsführer Peter Siemering gab am Freitag die aktuellen Übernachtungszahlen in Bremen bekannt.

Trotz der Flut an Übernachtungsgästen während des Kirchtages im Mai 2009, musste die BTZ am Ende ein Minus von 1,8 Prozent verzeichnen. Damit können Bremens Touristiker im Krisenjahr zufrieden sein. Es ist das zweitbeste Ergebnis, seitdem die Übernachtungszahlen gezählt wurden. Auch im Land Bremen sind die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Rekordjahr 2008 lediglich um 0,7 Prozent gesunken.

Dass die Zahlen am Ende so gut sind, ist dem Kirchentag im Mai zuzuschreiben. Mit 133.428 Übernachtungen wurden die Bremer Hotels und Herbergen im Wonnemonat außergewöhnlich stark gebucht. „Januar und Februar 2009 fingen noch sehr verhalten an“, sagt Andreas Cors vom Statistischen Landesamt Bremen. Vor allem das Geschäft mit Geschäftsreisen brach ein, die immerhin rund 70 Prozent der Übernachtungen ausmachen.

Tourismus in Krisenzeiten

Auch Privatpersonen aus Deutschland, also die typischen Bremer Touristen, kommen laut BTZ tendenziell weniger nach Bremen. „Man musste damit rechnen, dass die Deutschen in Krisenzeiten zurückhaltender sind und weniger Geld ausgeben“, sagte Peter Siemering. Entsprechend habe die BTZ frühzeitig auf den Auslandsmarkt gesetzt. Und das zahle sich aus.

Die Liste der ausländischen Gäste führen nach wie vor auf Platz eins die Briten (34.596 Übernachtungen) und auf Platz zwei die Niederländer (27.405 Übernachtungen) an. Auf Platz drei liegt überraschend Finnland. Um 60,7 Prozent hat die Übernachtungszahl der Skandinavier im Vergleich zu 2008 zugelegt. Auch die Norweger kamen 2009 um 45,2 Prozent öfter in die Hansestadt.

Den Grund für den starken Anstieg im ausländischen Markt sieht Peter Siemering in den günstigen neuen Flugverbindungen und der Lage des City-Airports. Dadurch hätten neue Märkte erschlossen werden können. „Tampere kannte früher kein Mensch. Nun haben wir dort intensiv und gezielt für Bremen geworben“, sagt er.

500 weitere Betten für Bremen

Das Jahr 2009 sah für die jeweiligen Bremer Hotels sehr unterschiedlich aus, verriet der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Fritz Rößler. Zu kämpfen hatten Hotels, die insbesondere von Geschäftsreisenden abhängig sind. Dennoch wird weiter ausgebaut. Bereits 2009 konnte Bremen seinen Gästen 200 mehr Betten als im Vorjahr anbieten. Und 500 weitere Betten kommen mit dem Bau des Courtyard by Mariott am Hauptbahnhof und dem Atlantic Hotel am Bredenplatz dazu.

Die durch die Mehrwertsteuersenkung frei gewordenen Gelder wolle man in Bremen investieren. 5,8 Millionen Euro sollten wieder in die Wirtschaft fließen, versprach Rößler. Den neuen Wirtschaftssenator Martin Günthner dürften diese Neuigkeiten gefreut haben. Auch er war bei der Präsentation der BTZ im Rathaus dabei.

Quelle : Weser-Kurier, 26.02.2010

Weniger Übernachtungen in Bremen registriert

Trotz des Kirchentages im Mai vergangenen Jahres ist die Zahl der Übernachtungen in Bremen im Jahr 2009 leicht zurückgegangen. Mit rund 1,3 Millionen Übernachtungen sei in der Stadt ein Minus von 1,8 Prozent verzeichnet worden, teilte die Bremer Touristik-Zentrale jetzt mit. Grund sei die Finanzkrise und der Rückgang bei den Geschäftsreisen. Trotzdem sei es nach dem Ausnahmejahr 2008 das zweitbeste Ergebnis seit der Aufzeichnung der Zahlen.

Immer mehr Betten trotz rückläufiger Gästezahlen

Auch für das Land Bremen gab es ein Minus von 0,7 Prozent. Die Unterkünfte konnten insgesamt lediglich etwa 1,6 Millionen Übernachtungen verbuchen. Unbeachtet dieser Entwicklung wächst die Zahl der Hotels in Bremen weiter. Derzeit entstehen alleine in der Innenstadt zwei große neue Hotels – eines in direkter Nähe zur Böttcherstraße und eines zwischen dem ehemaligen Gebäude des Norddeutschen Lloyd (später Hapag-Lloyd) und dem Hauptbahnhof am Willy-Brandt-Platz. Kürzlich war am Bremer Flughafen ein neues Hotel eröffnet worden.

Auf der jährlichen Bilanz-Pressekonferenz der Bremer Touristik-Zentrale hieß es dennoch, der Tourismus-Sektor habe sich im Jahr 2009 im Land Bremen gut entwickelt und bleibe ein stabiler Wirtschaftsfaktor. Die Bremer Tourismus-Branche setzte im Jahr 2009 rund 1,7 Milliarden Euro um. Bremen profitiere von seinen Besuchern, denn 21 Millionen Euro Steuereinnahmen blieben in der Stadt, so Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD).

In Bremerhaven zählten die Touristiker bei den Übernachtungen ein Plus von 4,2 Prozent. Die Stadt hat nach Ansicht von Günthner vor allem von der “Lütten Sail” und der Eröffnung des “Klimahauses 8 Grad Ost” profitiert. Die Zahlen belegen seiner Ansicht nach, dass die Investitionen sich auszuzahlen beginnen.

Tourismus als “Jobmaschine”

Der Geschäftsführer der Bremer Touristik Zentrale, Peter Siemering, sagte, dass der Tourismussektor generell eine “Jobmaschine” sei. So habe die Anzahl der Arbeitsplätze nach einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr zugenommen. Der stellvertretende Geschäftsführer der Gewerkschaft “ver.di”, Gunnar Wegener, bestätigt die positive Entwicklung des Tourismus im Norden. Er zweifelt jedoch an, dass alle Arbeitsplätze sozialversicherungspflichtig sind. Wie viele Menschen genau in der Tourismusbranche arbeiten, ist nicht bekannt da viele Wirtschaftszweige vom Tourismus profitieren.

Quelle : Radio Bremen, 26.02.2010

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