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Rückblick auf mein erstes Berufsschuljahr

Ehrlich gesagt kommt es mir vor wie gestern, als ich total aufgeregt Zuhause losgefahren bin in Richtung Berufsschule. Und nun haben wir das erste Jahr schon hinter uns. Aufgeregt wie ich war, lief ich am ersten Tag natürlich zu der falschen Schule, die genau neben meiner steht. Als ich es dann doch in die richtige Schule geschafft hatte, wurde die Aufregung leider nicht weniger, auch nicht als ich endlich im Klassenraum saß. Da war nun also meine Klasse und ich kannte niemanden von ihnen. Nach unzähligen Vorstellungsrunden verstanden wir uns schon gleich in der ersten Woche alle super – puuuuh, Glück gehabt. Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team, jeder hilft jedem. Die ersten Glücksgefühle kamen schon nach der ersten Matheklausur, auf einmal hatten alle wieder Noten auf dem Zettel stehen, von denen sie die letzten Jahre nur geträumt hatten.

Leider verließen uns im ersten Jahr auch schon ein paar Mitschüler und neue kamen dazu. Am größten ist die Freude immer, wenn „Kochen“ auf dem Stundenplan steht. Für mich totales Neuland war das Brechen von Servietten, das Tellertragen und Tisch eindecken. Das muss ich noch ein bisschen üben. In jedem Schulblock besichtigen wir auch einen Betrieb. Das finde ich sehr interessant. Nun haben wir noch ein paar Tage Schule, bevor wir alle wieder in den Betrieb gehen. Im nächsten Schulblock ist schon unsere Zwischenprüfung, ich bin jetzt schon aufgeregt.

Vor ein paar Tagen musste ich feststellen, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal keine sechs Wochen Sommerferien habe – ob ich das schaffe? Ich werde euch berichten. Ich wünsche allen, die diesen Luxus noch haben, schöne Ferien und natürlich allen anderen auch einen super schönen Sommer.

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