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Roneys Jahresrückblick

Ein frohes neues Jahr liebe Blogleser, es ist wieder an der Zeit für einen meiner berühmten Jahresrückblicke. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Mittlerweile sind Frau Dudziak und ich im zweiten Lehrjahr angekommen und wir kriegen nicht genug vom Hotel. Für mich persönlich war das Jahr 2011 durch die Neuzugänge beziehungsweise Abgänge und die vielen tollen Projekte sehr interessant und aufregend. Aber dazu erzähl ich euch nachher im Text.

Das erste halbe Jahr verlief relativ ruhig im Betrieb. Es gab keine nennenswerten Ereignisse außer, dass ich an der Front kräftig am Arbeiten war. Frau Dudziak und ich waren einen Großteil damit beschäftigt, Chaos ins Prizeotel zu bringen. Das Chaos bestand für uns darin, einfach ein wenig Ablenkung zu schaffen und den Spaß am Front Office beizubehalten. Dabei sind einige tolle Momente entstanden und ein Foto konnte ich auch noch schnell schießen.

Während der Zeit am Front Office war ich des Öfteren auch mit unserem „kleinen“ Hausmaskottchen, Adele, draußen an der frischen Luft. An den Tagen, wenn Herr Nussbaum mit der Kleinen uns besucht hatte, hab ich mich tierisch gefreut, unsere neugierige Adele zu begrüßen. Es war amüsant zu sehen wie viele Menschen eine großen Bogen um sie gemacht haben, obwohl sie keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Sie war eher der „Schiesser“ unter den großen Hunden. Leider musste unser Chef Adele aus zeitlichen und persönlichen Gründen abgeben, was ich ehrlich gesagt sehr traurig fand. Für mich steht jedoch fest, in einigen Jahren einen ähnlichen Hund anzuschaffen.

Die Reise nach Sri Lanka zu meinen Wurzeln war einer der besonderen Ereignisse im Jahr 2011. Nach diesem Urlaub hatte ich gefühlte 30 bis 40 Personen mehr, die ich zu meinen Familienangehörigen zählen durfte. =) Trotzallem war der Urlaub in Sri Lanka sehr prägend für mich. Zum einen zu sehen wo und wie meine Mutter in ihrer Heimatstadt groß geworden ist und zum anderen die wundervolle Kultur, die ich nur aus Europa von meiner Familie beigebracht bekommen habe, am eigenen Leib mitzuerleben. Natürlich darf ich nicht vergessen, die atemberaubende Artenvielfalt und die Landschaft zu erwähnen. Als Europäer muss man dieses Land in seinem kurzen Leben gesehen haben.

Kaum war der Urlaub vorbei, da hat für uns das zweite Lehrjahr begonnen. Der Start war bombastisch. Wir hatten zwei neue Azubis und eine Mitarbeiterin mehr. Zwar mussten wir uns nach kurzer Zeit wieder von einem Azubi trennen, aber dafür schlägt sich die Frau Erkün umso besser. Außerdem haben wir im Westerwald unsere neue Strategie und den zukünftigen Führungsstil des Prizeotels besprochen. Die Rede ist hier von dem Systemischen Ansatz. Ein Team ohne Führungskraft sondern mit vielen Führungskräften, die eigenverantwortlich und selbstständig für das Team arbeiten. Für viele ist vermutlich dieser Ansatz ein Fremdwort, daher rate ich euch, uns einfach mal besuchen zu kommen, um zu sehen und zu fühlen was ich damit meine. Denn dieses System wird am Ende entscheiden, welches Hotel Flop und welches Hotel Top ist. Der Weg zum Systemischen Ansatz ist ein langjähriger Prozess und dafür müssen uns gewisse Faktoren bewusst sein (Ist-Klarheit, Soll-Klarheit, Aufgaben-Klarheit etc.). Daher versuchen wir durch Workshops einen Grundstein zu setzen und am Ende das zu ernten, was wir gesät haben. Den Gewinn!

Ehe ich mich versehen habe, war auch schon das Jahr fast rum. Wir hatten ein tolles Videoshooting und anschließend eine super tolle Weihnachtsfeier in Worpswede. Liebe Leser ihr dürft jetzt bloß nicht anfangen zu denken, dass ich keine Lust mehr habe zu schreiben. Ich sag nur eins: Bilder sagen mehr als 1000 Worte!





Im Großen und Ganzen war das Jahr 2011 für mich persönlich ein sehr erfolgreiches Jahr. Jedoch fragt man sich, ob man noch die Motivation hat, in diesem Jahr genauso viel Engagement und Fleiß zu zeigen. Für uns als Team ist es sehr schwierig, dieses hohe Level zu halten, aber es gibt den einen oder anderen Gast der unsere Leistung wirklich zu schätzen weißt. Von zwei Gästen habe ich sogar kleine Briefe erhalten. Da kann ich nichts anderes als „Super Süüüüß“ schreiben!

Auf diesem Wege wünsch ich euch noch eine tolle Zeit und bis demnächst.
Euer Rooooooooooney

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