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Ein Tag mit der fleißigen Denise

Heute nehme ich euch mit in meine Berufsschule – für einen Tag. Alle ein bis zwei Monate dürfen wir Azubis für zwei bis drei Wochen das Schulzentrum “Am Rübekamp” besuchen und einiges über unseren Beruf lernen.

5.30 Uhr: Da ist die Nacht auch schon wieder vorbei und war wie immer natürlich viel zu kurz. Raus aus dem Bett und ab in die Klamotten.

5.45 Uhr: Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass ich mich dann doch wieder besser umziehen sollte. Der Schnee hat sich wieder durchgesetzt.

6.05 Uhr: Eingepackt wie ein Eskimo wage ich mich nach draußen und mache mich auf dem Weg zum Bahnhof. Es sind um die -7 Grad, was sich jedoch anfühlt, wie das Dreifache.

6.15 Uhr: Puh, ich bin endlich angekommen , da sind mir doch tatsächlich die Haarspitzen eingefroren.

7.00 Uhr: Ich habe ohne Erfrierungen Bremen erreicht und mache mich direkt auf zur Straßenbahn.

7.25 Uhr: Raus aus der Bahn. Morgens macht es immer besonders viel Spaß, mit der Straßenbahn zu meiner Schule zu fahren, da sich sämtliche Berufsschulen auf der Strecke befinden.

7.45 Uhr: Erstes Ziel für heute erreicht: Ich bin in der Schule! Wir besuchen eine Berufsschule die sich explizit mit dem Nahrungsgewerbe beschäftigt. Also wer das erste Mal die Schule betritt, dem fallen direkt Wörter wie Bierbrauer, Köche oder Hotelfach ins Auge. Jetzt geht es mit “Gastorientierten Angeboten” los, wir dürfen nächste Woche eine Arbeit schreiben, also wird gelernt. Wir schreiben über Suppen und Soßen.

9.15 Uhr: Die erste Pause und ich lasse mir erst einmal mein Pausenbrot von meiner Mutti schmecken.

9.35 Uhr: Mathe. Mehr brauche ich hier doch wirklich nicht erzählen, oder?

11.05 Uhr: Pause, die habe ich mir jetzt auch verdient.

11.25 Uhr: Da haben wir ja alle die Hälfte geschafft. Und wir werden in die Welt der Betriebsführung geführt.

12.55 Uhr: Und die letzte Pause des Tages: Man könnte schon denken, wir haben fast nur Pausen, aber man kann sie doch zwischendurch echt gut gebrauchen, wir Hotelfachleute sind es einfach nicht gewöhnt so lange still zu sitzen. Und: Ach herrje, die Brotdose ist leer und der Hunger ist groß.

13.15 Uhr: Als wenn der Hunger nicht schon schlimm genug wäre, haben wir nun Warenwirtschaft und sprechen über Gerichte mit Steaks. Aber das Thema kenne ich schon zu gut, meine Tischnachbarn und ich haben oft das Bedürfnis, uns über Essen und Gerichte zu unterhalten.

14.45 Uhr: Der Tag ist geschafft und es geht ab nach Hause, wo ich natürlich direkt weiter fleissig lerne.

Ich hoffe, ihr hattet einen guten kleinen Einblick in meinen Berufsschulalltag und ein wenig Spaß, ich darf euch übrigens mitteilen, dass ich ein wirklich schönes Zeugnis bekommen habe – mit einem ganz tollen Schnitt von 1,16!

Bis bald, eure Denise.

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  • Leni

    Uiii, herzlichen Glückwunsch zum tollen Zeugnis!!
    Leni ♥

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