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Das Lernen hat sich (hoffentlich) gelohnt!

In den vergangenen Wochen war ich in der Endspurtphase für das Lernen für meine Abschlussprüfung. Ich habe ja schon sehr früh angefangen mit dem Lernen, aber zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass immer mehr dazu kam: Wenn man sich mit einem Thema auseinander gesetzt hat, fällt einen plötzlich ein: „Ach ja! In dem Bereich muss ich ja auch noch etwas machen!“ Und das geht so ununterbrochen weiter…in meinem Kopf sah es also aus, wie auf meinem Schreibtisch: Chaos!

Doch ich habe nun schon die erste Hürde genommen! Endlich! Am 28. November hatte ich meine erste schriftliche Prüfung. An diesem Morgen war es fast unerträglich, in die Schule zu kommen. Alle Schüler und Schülerinnen, die ihre Prüfung mit mir schreiben würden, standen aufgeregt im Schulflur und zählten sich noch diverse Menüs und Getränke auf. Alles, was sie über Bier, Käse, Desserts und so weiter wussten und stellten noch tausende Fragen. Gerade so etwas macht mich vor einer Prüfung ganz verrückt! Ich war also froh, als wir endlich in den Klassenraum gebeten wurden und nicht mehr miteinander reden durften.

An diesem Tag wurden drei Prüfungsbögen verteilt: Gästeempfang-und Beratung, Marketing und Arbeitsorganisation und Wirtschafts- und Sozialkunde. Im ersten Teil mussten wir viele Fragen über Tee beantworten und für eine Veranstaltung ein 4-gängiges Abendessen mit drei korrespondierenden Getränken aufschreiben. Außerdem gab es in Briefform eine Reklamation, auf die wir schriftlich antworten mussten. Das fiel mir eigentlich sehr einfach, weil man mit Reklamationen ja in diesem Gewerbe auch häufig zu tun hat. Ich denke, dass man solche Aufgaben auch nur gut bearbeiten kann, wenn man in der Praxis (wie ich bei prizeotel) auch eigenverantwortlich Lösungen für die Gäste finden darf.

Im zweiten und dritten Teil gab es hauptsächlich “Ankreuz”- und Rechenaufgaben. Insgesamt würde ich aber sagen, lief alles relativ gut.

Gleich einen Tag danach war der zweite Prüfungstermin: die komplexe Aufgabe. Hier mussten wir für uns ein gutes Angebot mit viertägigem Freizeitprogramm für Gäste, die im Sommer nach Bremen kommen, ausdenken. Außerdem wurden Fragen zu Werbemaßnahmen für dieses Angebot gestellt. Ich muss sagen, ich hätte mir die schriftlichen Teile schwieriger vorgestellt, als sie letztendlich waren. Mein Bauchgefühl ist ziemlich gut. Bis Ende Dezember muss ich aber noch warten: Dann werden die ersten Ergebnisse online gestellt.

Im Januar gibt es noch zwei praktische Prüfungstage, von denen ich euch gerne erzähle, wenn ich alles (hoffentlich) erfolgreich bestanden habe! Doch bis dahin habe ich ja noch ein bisschen Zeit. Jetzt kommt erstmal die schöne Adventszeit. Und ich kann nur allen empfehlen, den „Schlachtezauber“-Weihnachtsmarkt zu besuchen!

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit und fangt nicht zu spät mit dem Geschenke aussuchen an!

Eure Nadine

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