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Benets erster Tagebuch-Eintrag

Hallo liebe Prizeotel-Fans, wie die meisten von euch sicherlich schon mitbekommen haben: Ich bin seit dem Sommer eine neue Azubine im prizeotel Bremen-City. Und seit dem ersten Tag habe ich eine ganze Menge erleben dürfen, also wo fange ich am besten an? Im August vergangenen Jahres trat ich mich eine Ausbildung an, danach verlief alles wie im Flug. Die ersten Tage bin ich quer durch alle Abteilungen gelaufen und habe somit den gesamten Aufbau des Hotelbetriebs-, ebenso wie alle Kollegen, kennengelernt. Ich wurde nahezu mit neuen Eindrücken und vielen tollen Erlebnissen bombardiert.

Kaum hatte ich einen Überblick für den Arbeitsalltag im Hotel bekommen, da rief die Schule auch schon zum Unterricht. Anfangs konnte ich mich darüber gar nicht freuen, ich wollte unbedingt wieder zurück in den Betrieb zu meinen netten neuen Kollegen, mit denen ich mich gerade so super angefreundet hatte. Alle in der Schule gingen mir anfangs tierisch auf die Nerven. Ich glaube, meinen Mitschülern ging es teilweise ähnlich, aber schon nach kurzer Zeit habe ich mich mit meinen Klassenkameraden ganz gut im Schulleben eingeführt. Bereits im ersten Schulblock konnte ich sofort mein Erlerntes anwenden, da zum Ende des Blocks gleich die ersten Klausuren geschrieben wurden. Aber auch diese Zeit endete und ich musste mich für die nächsten Wochen von meinen mit mir frisch angefreundeten Mitschülern trennen! Also diesmal: Tschüss Schule – Hallo prizeotel!

Wieder im Betrieb angekommen, wurde ich von meiner reizenden Azubi-Kollegin Frau Dudziak in den Frühdienst eingeführt. Wie ein Schwamm versuchte ich alle neuen Eindrücke in mich aufzusaugen und zu behalten. Vermutlich war die Zusammenarbeit mit mir in den ersten Tagen eine reine Geduldsprobe für Frau Dudziak, da ich sie mit Fragen über Fragen geradezu durchlöcherte! Na ja, aber so bekam ich eine fabelhafte Einführung in den Frühdienst am Empfang und durfte schon nach wenigen Wochen die Rezeption im Frühdienst ganz alleine führen.

Bald war auch schon Freimarktzeit und ich freute mich riesig auf die neuen Fahrgeschäfte, Schmalzkuchen, Crepes und am wichtigsten das große Feuerwerk zur Freimarkteröffnung!!!
Wie erhofft klappte alles super und wir trafen uns mit beinahe dem gesamtem Team auf der Dachterrasse bei einer heißen Bratwurst mit Senf und Ketchup im Brötchen.

Die Wochen im Betrieb vergingen mal wieder im Flug und es war schon wieder Zeit für die Schule. Die Wiedersehensfreude mit meinen Mitschülern war überraschend groß, dafür die mit meinen korrigierten Klassenarbeiten weniger: Leider nur mittelmäßige Noten waren die Folge des ersten Schulblocks. Davon jedoch lies ich mich nicht unterkriegen, das bedeutete nur noch aufmerksamer und genauer im Unterricht arbeiten, dann klappt das schon! Während des Schulblocks drehten wir im Hotel unser Weihnachtsvideo. Ein ganzen Tag lang dauerten die Dreharbeiten und das gesamte Team und viele Freunde und Verwandte waren mit dabei. Ich hatte mein kleinen Bruder zu den Dreharbeiten mitgenommen und er hat uns gesanglich unterstützt. Viele schaulustige Gäste kamen mit zu uns an den Empfang oder in die Lobby und wunderten sich über unsere zahlreichen Weihnachtsmänner die verteilt saßen. Zugegeben, unser Chef, unsere Azubi-Jungs und einige Qlean-Teamkollegen im Weihnachtsmann-Kostümen waren durchaus ein amüsanter Anblick!

Kurz nach den Dreharbeiten holte mich eine tüchtige Grippe ein und ich musste eine lange Woche das Bett hüten. Einige von euch werden mich sicherlich gut verstehen, und mir Recht geben, wenn ich sage: Krank sein ist richtig langweilig! Nur im Bett liegen, nichts unternehmen können, keinen Besuch empfangen können, da ich sehr ansteckend war – fabelhaft! Tierische Kopfschmerzen und fleißig Nase putzen, regelmäßig Hustenanfälle und artig seine Medizin einnehmen. Wie schon erwähnt, die Zeit war weniger erfreulich, aber zum Glück vorbei und ich bin inzwischen ja wieder fit.

Nun ja, es fiel dieses Jahr zwar kein Schnee, jedoch machte uns der traumhafte Weihnachtsmarkt in der Bremer Innenstadt die Vorfreude auf Weihnachten schmackhaft. Ich bin ein großer Fan von Lichterketten, Schmalzkuchenständen und Liebesäpfeln. Somit konnte ich mir den Weihnachtsmarkt nicht entgehen lassen und habe ihn mehrmals mit Freunden besucht. Sogar ein langen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, sowie über den Weihnachtsmarkt im Mittelalterstil an der Schlachte, haben wir uns mit einer kleinen Gruppe aus dem Kollegium nicht entgehen lassen

Der Weihnachtstrubel fiel im Hotel – verglichen mit dem Ansturm zur Freimarktszeit – eher bescheiden aus. Mitte Dezember trafen wir uns alle im Café Worpswede zu einer großartigen Weihnachtsfeier kurz vor Abschluss des Jahres und bevor einige von uns in den Weihnachtsurlaub gingen. Wir starteten alle im Hotel, festlich und feierlich gekleidet und geschmückt und los ging es in einer riesen Großraumtaxikollone auf nach Worpswede!

Die Feiertage über teilten mein Kollege und ich uns den Früh- und Spätdienst, aufgrund der Urlaube waren wir manchmal allein im Haus und haben großenteils unsere Aufgabe meisterhaft bewältigt! Nun ist das Jahr vorbei und ein neues hat längst begonnen. In diesem Sinne wünsche ich alles Lesern ein glückliches und frohes neues Jahr! Bis bald im prizeotel!
Eure Benet.

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