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Ringelsteckrübensalat und Sushi – Zwischendurch: Lernen!

Bald ist es soweit, innerhalb von wenigen Wochen bin ich ausgelernte Hotelfachfrau…wenn ich natürlich die Abschlussprüfungen bestehe. Mittlerweile lerne ich so oft es mir möglich ist. Nach oder vor der Arbeit, in meiner Freizeit oder wie jetzt in meinem LETZTEN Schulblock in den Pausen mit meinen Klassenkameraden. Wir lernen momentan in diesem letzten Schulblock, wie man ein vernünftiges Verkaufsgespräch oder ein Reklamationsgespräch führt. Natürlich wiederholen wir auch einige Themen aus dem ersten Schuljahr, die etwas eingerostet sind. Naja, trotzdem leide ich leider unter Prüfungsangst. Und durch dieses ganze Wiederholen und Lernen wird es natürlich nicht besser, weil ich auch noch so viel vor mir habe. Bis dahin habe ich noch so einiges zu lernen. Also heißt es für mich, Zähne zusammen beißen und Daumen drücken!

Zwischen dem vielen Lernen muss ich natürlich auch Nahrung zu mir nehmen, sonst würde ich verhungern. Wie gut, dass unser Hotel nun beschlossen hat, dass wir einige Restaurants auf Service, Ambiente, Preisleistungsverhältnis und Essen testen. Da habe ich gleich beschlossen, ein neues Restaurant im Viertel zu besuchen: „Vengo“ ist für die Vegetarier unter uns gedacht. Da es ja erst seit knapp zwei Monaten besteht, sieht es noch sehr neu aus. Mich erinnert es ein wenig an ein Landhaus-Restaurant, mit viel Kitsch, Selbstgebautem, ein wenig rustikal, viel Krimskrams und ein bisschen von hier und da – also alles zusammen gewürfelt. Was ich als Mädchen, ganz klar, super finde!!

Bei Vengo gibt es ein großes Salatbuffet und man kann sich entscheiden zwischen einem kleinen Salatteller für knapp 5 €, einem großen Salatteller für circa 8€ oder der Tageskarte mit warmen Speisen wie zum Beispiel Suppen und Currys.

Ich habe mir einen großen Salatteller bestellt. Da kann man sich selber eine Zusammenstellung herbeizaubern. Unter anderem habe ich mir scharfen Couscoussalat, Auberginensalat, Ringelsteckrübensalat und Tomate-Mozarella ausgesucht. Es waren bis zu neun verschiedene Sorten auf meinem Teller. Dazu habe ich mir noch eine sehr leckere Linsen-Curry Suppe gegönnt. An sich finde ich, dass das Essen für meine Verhältnisse mehr gewürzt werden könnte. Sonst hat es mir sehr geschmeckt, vor allem die Suppe war Klasse! Auch der Service am Gast und das Servicepersonal war in Ordnung, hätten aber noch besser sein können.

Ein anderes neues Restaurant besuchte ich im Schnoor-Viertel. Das heißt Toshido, ist eine exotische Küche und arbeitet mit dem “Katzen-Café” zusammen. Ich war sehr gespannt und neugierig, was es da wohl alles für Speisen geben wird. Jedoch musste ich enttäuschend feststellen, dass es nur ein Sushi Restaurant war. Trotzdem bin ich mit meiner Schwester dort essen gegangen..und im nach hinein muss ich sagen, das es das beste Sushi war, was ich bis jetzt in Bremen gegessen habe!!! Der Sushi-Meister bereitet alles frisch vor deinen Augen zu und richtet es wundervoll an. Ein Augenschmaus!! „ Das Auge isst mit !“..im wahrsten Sinne des Wortes. Das Ambiente war in Ordnung, alles findet zwar in einem sehr kleinen Raum für geschätze 20 Gäste statt, aber es ist stilvoll und modern eingerichtet. Was natürlich ein Pluspunkt ist, dass es direkt im Herzen des Schnoor Viertels liegt. Der Preis war für mich als Azubi viel zu teuer. Allerdings bekommt man dort für sein Geld auch etwas geboten. Für eine Rolle (6 Stk.) bezahlt man zwischen 12€ – 15€. Das Servicepersonal war sehr kompetent und freundlich.

Fazit: Für die mediterranen Vegetarier ist das Vengo super geeignet und wer gutes Sushi essen möchte und nicht scheut, ein bisschen mehr Geld dafür zu bezahlen, dann ist Toshido das Richtige!

Und nun geht es weiter mit Menüplanung, Packages erstellen und und und…

Also bis dahin, eure Steffi.

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