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Auf einem Floß in Richtung Hoffnung

Floß_by_Kasperline_pixelio.deChecker, Itai, Kuckuck und Bjuti treiben gemeinsam auf einem Floß gen Xanten. Wer jetzt wildromantische Bilder von Huckleberry Finn und dem Mississippi vor sich sieht, liegt falsch. Wir schreiben das Jahr 2050 und das menschliche Leben ist nicht mehr so, wie es einmal war. Eine globale Katastrophe ließ den Alltag verschwinden und die Menschen leben in kleinen Zonen, komplett abgeschottet von der Umwelt, da der Rest der Welt nicht mehr bewohnbar ist. Das ist der Rahmen des Stücks “Totenfloß” im Alsomirschmeckts!Theater.

“Totenfloß” heißt das Stück, das am 15. Oktober um 20 Uhr Premiere im Alsomirschmeckts!Theater feiert. Die einzelnen Charaktere in Harald Müllers Stück von 1984 werden als „verstümmelt“ beschrieben – ebenso wie die Sprache, die sie sprechen. „Die brutale und hässliche Mischform aus Deutsch, Russisch, Punk, Chemiekürzeln, Englisch und Afrikaans verstört. Empathieunfähigkeit, Verlust und Schmerz bestimmen den Ton dieses dystopischen Szenarios, dem die Figuren Gewalt, Überlebenswillen und die Poesie einer verlorenen Literatur entgegensetzen”, so heißt es in der offiziellen Beschreibung des Stückes.

Eine interessante Thematik, aufbereitet in einer ebenso interessanten Umgebung.

Eintritt: 8/6 €.

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