Immer wieder und wieder kommt das Thema Google-Hotelfinder oder Google überhaupt auf. Es sollte doch jedem klar sein, die Hotels haben keine Chance (da überhaupt kein Geld da ist, um mit- oder gegenzuhalten). Alles, was der Hotelfinder, beziehungsweise Google auslöst ist, dass die Distributionskosten steigen. Und dieser Artikel sagt alles: “There is a major new marketing war going on between Priceline and Expedia, and Google is the beneficiary.”
Kein Hotel schafft es mehr, ohne die OTA’s zu überleben. Als Hotelier würde ich mich bei einem Anstieg der Distributionskosten eher von diesen mittelmäßigen und kleinen Kooperationen/Marken verabschieden. Die Kosten kann man sich sparen und diese Marken werden mittelfristig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
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Tags: Distribution, Distributionskosten, google, hotelfinder, otas
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Am Wochenende hatte ich eine sehr interessante Diskussion mit verschieden Leuten. Es ging um deren Buchungsverhalten, speziell um die Nutzung der sogeannten Last-Minute-Mobile-Apps wie zum Beispiel “JustBook“, “HotelTonight”, blink.com oder “Hotels now” von HRS. Persönlich mache ich die Erfahrung für unsere Stadthotels, dass die Buchungen immer kurzfristiger werden. Ein Großteil der Buchungen kommt tatsächlich erst 72, 48 oder 24 Stunden vorher, wenn nicht sogar am selben Tag. Da ist es natürlich schwer, Prognosen zu treffen, Dienstpläne zu schreiben, etc..
Tags: blink.com, buchungen, hotels now, Hotels tonight, Last-Minute-Mobile-App, smartphone, stornierung
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Schon lange gibt es die Diskussion in der Hotellerie: Check-in-Zeiten und Check-out-Zeiten. Aktuell ist der Standard, dass man ab 15 Uhr sein Zimmer beziehen und bis 12 Uhr am folgenden Tag bleiben darf. Zusammengerechnet sind das also nicht 24 Stunden, sondern nur 21 Stunden, wenn ich das als Gast voll auskoste. Natürlich lasse ich jetzt weg, dass es in vielen Hotels möglich ist, schon vorher einzuchecken, weil die Belegung des Hauses tags zuvor eventuell nicht so hoch war. Mit ein paar netten Worten darf vielerorts der Gast bestimmt auch einfach ein wenig länger bleiben. Dennoch: Alles in allem sind es laut Reservierungsbestätigung meistens immer nur 21 Stunden, in den seltensten Fällen wird das voll ausgenutzt.
Tags: blink.com, byhours.com, Check-In, Check-Out, Distribution, Geschäftsreisende, hotel, hotelninja.com, onlineplattform, stundenhotel
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Die Mitteilung ist eine erschreckende, wie aber auch warnende zugleich. Das Park Hotel Bremen, ein 5-Sterne-Superior Leading Hotel of the World ist insolvent. Grotesk die Seite 7 des “Weser-Kuriers“. Oben der Bericht über die Insolvenz des einen Hotels, darunter die Mitteilung über die Eröffnung eines weiteren großen IBIS Hotels auf dem Bahnhofsvorplatz.
Tags: 7%, Bettensteuer, Bremen, BTZ, City Tax, Insolvenz, Mehrwertsteuersatz, Park Hotel, Tourismus
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Nun ist es also passiert: HolidayCheck erweitert sein Geschäftsmodell und damit seine Marge. In die Röhre gucken wieder einmal die Hotels, obwohl diese wohl genau das Modell gefordert haben. Aber der Reihe nach, die Woche kam die “attraktive” Aufforderung:
Lass‘ die Kunden auf DEINER Webseite buchen und hole Dir Direktgeschäft mit dem HolidayCheck Direct Link!
HolidayCheck ist genau das, was der Harvard-Business-School-Professor Clayton Christensen als “Disruptive Innovation” bezeichnet. Also umwälzende Neuerungen in einer Branche, die etablierte Unternehmen zwingen, radikal umzudenken, wenn sie überleben wollen. Auf der einen Seite die Hotellerie, die es einfach verpasst hat, das Internet für sich zu nutzen (die Gründe sind hinlänglich bekannt und können in meinen anderen BLOG Beiträgen nachgelesen werden). Auf der andere Seite immer wieder neue Geschäftsmodelle, die überhaupt erst durch das Internet entstanden sind.
Tags: "The cost of doing business", Deutscher Hotelkongress, HolidayCheck, Margen, raten
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Nicht nur, dass es mich wirklich nervt, ich finde es datenschutzrechtlich auch hoch bedenklich: Ständig bekomme ich unaufgefordert irgendwelche Newsletter in meinen E-Mail-Posteingang. Erst heute wieder von einer Firma aus Baden-Württemberg. Um aus dem Verteiler genommen zu werden, habe ich sofort eine Nachricht an den Sender verfasst. Der Dialog ist recht lustig:
An: Firma
Von: Nussbaum
Betr.: bitte nehmen Sie mich aus Ihrem Verteiler…
…und bestätigen mir das kurz schriftlich !
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An: Nussbaum
Von: Firma
Betr.: AW: bitte nehmen Sie mich aus Ihrem Verteiler…
Tags: akquise, Hotels, newsletter, spam
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