Meine Prüfungen haben begonnen und mittlerweile habe ich schon die Hälfte geschafft. Eine kleine Last fällt von meinen Schultern. Am 07. Mai habe ich meine schriftliche Prüfung abgelegt. Es waren drei Teile mit den Themen Gastempfang und Beratung, Arbeitsorganisation und Marketing und Wirtschaft und Sozialpolitik. Wir hatten für den ersten Teil 90 Minuten Zeit und für die anderen beiden jeweils 60 Minuten. Normalerweise bin ich vor solchen Prüfungen immer super aufgeregt, doch diesmal war ich ziemlich entspannt. Da ich mit Roney um die gleiche Zeit Prüfungen hatte, konnte er mich etwas beruhigen. Wir haben noch ganz in Ruhe bei uns im Hotel gefrühstückt und sind dann los. Unsere Kollegen haben uns Motivation gegeben und viel Glück gewünscht.
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Endlich! Da bist du ja! Herzlich willkommen zurück liebe Sonne, ich habe dich vermisst! Dank dir kann ich wieder so richtig Energie tanken.
Inzwischen habe ich schon drei Wochen im Kaffee Worpswede verbracht und wirklich schon sehr viel gelernt. Das nette Team zeigt mir jeden Tag von neuem, was es alles im Service zu entdecken gibt. Inzwischen decke ich schon die Tische für das Abendgeschäft komplett alleine ein und das sogar richtig gut. Da bin ich echt stolz auf mich! Und auch hier hat schon der Frühling begonnen: Die Terrasse wurde geöffnet, die Gäste können jetzt draußen Kuchen und Eisbecher schlemmen und die Sonne genießen.
Nur noch einen Tag und dann beginnt der erste Teil der schriftlichen Prüfung. Nach dem kräftezehrenden Lernmarathon lassen langsam aber sicher die Kräfte nach – mittlerweile liegen auch die Nerven blank. Lampenfieber? Keine Spur, leider. Das macht mir jedoch am meisten Angst! Vor der Prüfung zu sitzen und so cool zu sein, dass man am Ende sehr viele Flüchtigkeitsfehler macht. Autsch! Naja, ich kämpfe mich weiter durch meinen Lernordner und hoffe, dass ich noch einige graue Zellen aktivieren kann.
Euer Roney
Ich bin nun seit einigen Monaten im Hotel Landgut Horn. Hier lerne ich die Bereiche Restaurant/Service und Küche. Diese Auflagen muss ich laut Ausbildungsrahmenplan durchlaufen haben, um zu den Prüfungen zugelassen zu werden. Das Landgut Horn ist ein klassisches Hotel im Landhausstil, im Bremer Stadtteil Horn-Lehe. Anfangs war ich so fürchterlich aufgeregt, es war alles so neu für mich. Ich hatte wirklich bisschen Bammel, ob ich mich dort gut einleben werde, ob ich mich mit den neuen Kollegen ebenfalls so gut verstehen kann, wie bei prizeotel und ganz wichtig, ich fragte mich, wie werde ich mich im Restaurant beim Service anstellen? Schließlich sind das alles ganz neue Aufgaben für mich.
Bald ist es soweit, innerhalb von wenigen Wochen bin ich ausgelernte Hotelfachfrau…wenn ich natürlich die Abschlussprüfungen bestehe. Mittlerweile lerne ich so oft es mir möglich ist. Nach oder vor der Arbeit, in meiner Freizeit oder wie jetzt in meinem LETZTEN Schulblock in den Pausen mit meinen Klassenkameraden. Wir lernen momentan in diesem letzten Schulblock, wie man ein vernünftiges Verkaufsgespräch oder ein Reklamationsgespräch führt. Natürlich wiederholen wir auch einige Themen aus dem ersten Schuljahr, die etwas eingerostet sind. Naja, trotzdem leide ich leider unter Prüfungsangst. Und durch dieses ganze Wiederholen und Lernen wird es natürlich nicht besser, weil ich auch noch so viel vor mir habe. Bis dahin habe ich noch so einiges zu lernen. Also heißt es für mich, Zähne zusammen beißen und Daumen drücken!
Fleisch schmeckt den Deutschen vorzüglich. Ob Rinderwahnsinn, Gammelfleisch oder resistente Keime – die Deutschen lassen sich den Appetit auf Steak und Schnitzel nicht verderben. Durchschnittlich 1.094 Tiere verzehrt jeder Bürger in seinem Leben. Pro Jahr sind das im Schnitt rund 60 Kilogramm. Das gilt übrigens auch für mich, ich bin ein großer Fleischliebhaber. Fleisch ist für mich auch seit neuestem allgegenwärtig, da dieses komplexe und schmackhafte Thema für die Prüfungen relevant ist.
Wie auch meine Kollegin Ioana trieb es mich in ein italienisches Restaurant in Bremen. Nach einem langen Shoppingtag in der Waterfront mit einer guten Freundin war das Loui&Jules – la pizza unser Ziel am Abend. Einige Tage vorher hatte ich online einen Tisch für zwei Personen bestellt und bekam auch sofort eine Bestätigungsmail. Mit der Straßenbahn ging es ins Viertel. Ich selber muss zugeben, dass ich den Stadtteil Bremens bisher auch nur vom durchfahren kannte. Da wir aber tieeeeee..rischen Hunger hatten, hieß es für uns: Aussteigen und rein ins Viertel. Ich kann nur jedem, der Bremen besucht, empfehlen, ins Viertel zu fahren. Es ist wirklich sehr schön und interessant dort.








